Die Geschichte von Korsett und Corsage

Die Geschichte des Korsetts

Das Korsett – damals

Als Korsett bezeichnet man ein Kleidungsstück, welches durch entsprechende Einlagen einen Versteifungseffekt erzielt. Der Sinn und Zweck eines Korsetts besteht darin, den weiblichen Oberkörper zu modellieren. Durch diverse Schnürungen kann man die Brust hervorheben und die Taille verschmälern. In der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts entwickelten sich die ersten Vorläufer des Korsetts, die man zur damaligen Zeit jedoch als Mieder bezeichnete und die von heutiger Sicht aus die schwer nachvollziehende Aufgabe hatten, den weiblichen Busen flachzudrücken. Erst ab dem 17.Jahrhundert entwickelte sich ein Schönheitsideal, das die Brust hervorhob. Diese Korsettform blieb bis zur französischen Revolution gültig. Bis Anfang des 20.Jahrhunderts blieb Fischbein das geläufigste Material das in die Korsetts eingearbeitet wurde und für die Modellierung des Oberkörpers sorgte. Ab 1840 entwickelte sich die so genannte Sanduhrenform, die bis heute als die klassische Korsettform gilt. Sowohl die Oberweite als auch die Hüfte werden hervorgehoben, während die Taillenweite reduziert wird. Um 1870 verlängerten sich die Korsetts in ihrer Schnittform. Sie wurden länger und formten somit auch die Bauchpartie. Etwa um 1900 entstand eine neue Korsettform, die eine unnatürliche und gesundheitsschädliche Haltung erzwang. Es handelte sich um die S-Form. Eine Korsettform, die den Busen zwar hervorhob, den Bauch jedoch rein – bzw. wegdrückte. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Korsett im Rahmen der immer stärker werdenden Frauenbewegung und zunehmend beruflicher Selbständigkeit, vollends aus dem Kleiderschrank verbannt. Das Korsett fand verständlicherweise keinerlei Zuspruch mehr und wurde gegen die praktischeren Hüfthalter ausgetauscht, die bis in die 60iger Jahre ihre Zweckmäßigkeit bewahrten. Das war auch gut so. Denn bereits im 18.Jahrhundert warnten Ärzte vor den negativen Begleiterscheinungen der Korsetts, die bei verfrühtem Schnüren den Knochenbau verformten und die inneren Organe schädigten. Damals war das ein willkommener Nebeneffekt, der von den Damen nicht nur akzeptiert, sondern erwünscht und gefördert wurde, da es den Frauen im weiteren Verlauf ihres Lebens die Korsettschnürung erleichterte. Ganz zu Unrecht glaubte man, dass ohne ein Korsett keine elegante Kleiderform zustande käme. Dieser Irrglaube löste sich erst unter dem Einfluss einiger französischer Modeschöpfer wie zum Beispiel: Chanel, deren Mode auch ohne Korsett figurbetont und elegant wirkte. Aufgrund dessen kamen Korsetts und Schnürmieder gänzlich aus der Mode und führten ein Schattendasein. Sie wurden lediglich zu erotischen Zwecken, als Fetisch, als Theatergarderobe oder aus gesundheitlichen Gründen getragen

Das Korsett – heute

In den 80iger Jahren wurde das Korsett wieder entdeckt. Ausschlaggebend waren Vorbilder aus der Musikszene und der Modewelt, die das Korsett als erotischen Blickfang in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit rückten. Die wohl bekannteste Vorreiterin war die Sängerin Madonna, die in den 80igern mit Unterstützung ihres Lieblingsdesigners J.P.Cautier das Korsett gesellschaftsfähig machten.. Ungewohnt war das Tragen des Korsetts über der Kleidung. Ein Modegag, der bis heute seine Nachahmer findet. So verlor das Korsett seine Ursprünglichkeit und gewann zunehmend bei modebewussten Frauen an Beachtung. Ein neuer Trend war geboren, der sich bis heute als zeitlos herausstellte. Egal, ob man das Korsett, welches im heutigen Sprachgebrauch auch als Corsage bezeichnet wird, drüber oder drunter trägt, es ist ein modisches extravagantes Kleinod, das der Figur jeder Frau schmeichelt. Die Auswahl an Korsetts und Corsagen ist riesig. Nicht nur die Form als auch das Material und die Verarbeitung tragen dazu bei, dass die Neugier bei vielen Frauen geweckt wurde. Korsetts und Corsagen aus Lack, Leder, Samt, Satin, Seide oder Brokat decken so ziemlich jede Geschmackrichtung ab. Abgesehen vom optischen Reiz, sorgen spiralförmige Edelstahlstäbchen in den Korsetts und Corsagen für eine gute Passform, ohne dass die Bewegungsfreiheit der Trägerin eingeschränkt wird.

Schnittformen

Korsetts und Corsagen gibt es in verschiedenen Schnittformen zu kaufen:

In der Regel sind anallen Modellen abnehmbare Strapshalter befestigt, so dass es der Trägerin selbst überlassen bleibt, ob sie das Korsett oder die Corsage mit oder ohne Strümpfe tragen möchte. Fazit: das Korsett oder die Corsage hat sich zum zeitlosen Accessoire entwickelt, welches keinem Modetrend mehr unterliegt.

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